Sep 172014
 


Samstag, 27.09.2014
KULTLABOR KICKS OFF!
WAKUUM
(auf zwei Floors im gesamten Haus Griesgasse 25)
Einlass: 20 Uhr
1. Band pünktlich um 21:00 Uhr
Eintritt: 13€ (10€ für Club Wakuum-Mitglieder)

Floor Volt:
21.00-21.45: MARTA
22.15-23.00: THE MAYBE MEN
23.30-00.15: MILE ME DEAF
00.45-01.30: NITRO MAHALIA

Floor Wakuum:
21.45-22.30: LOUIS ROMÉGOUX
22.45-23.30: VITRUV
00.00-00.45: N´TOKO
01.15-02.00: FRAGMENTS OF AN EMPIRE
02.15 – 03.00: HENRY BOOTZ

Plus:
DJ AFTERSHOW
Visuals by OCHORESOTTO

Zudem werden folgende DJs und Dj-Teams an den Mischpults zu Werke gehen:

INDIEPARTMENT DJ LINE
BRIGHT NIGHT LIGHT
SAUS’N’BROWSE
COLUMBUSH
POLANZKI AND THE SEA
MURPHY MORPHINE
DJ OCHO
NUMAVI DJ TEAM
BOBBY LUGANOS
DJ IN THE WELL

Mile Me Deaf
Mile Me Deafs Mastermind Wolfgang Möstl, der Workaholic im SlackerPelz ist jedes Jahr an etlichen Produktion entweder als Produzent an den Reglern oder als Musiker bei Mile Me Deaf, Killed by 9V Batteries, Sex Jams oder Goldsoundz beteiligt und ist in der heimischen Szene ein genreübergreifender Dreh-und Angelpunkt geworden. Die Songs des neuen Albums „Holography“ strahlen die Innovationskraft von großen Namen wie Flaming Lips, Weenoder Yo La Tengo wieder und so überzeugt der Longplayer durch seinen abwechslungsreichen Klangteppich zwischen unbeschwerten Pop-Melodien, eleganten Noisepassagen, sachten Folkanleihen und dezentem Bläsereinsatz.

Nitro Mahalia
Der wohlklingende Name NITRO MAHALIA steht für eine 2004 in Wien gegründete Instrumentalcombo, die sich im Spannungsfeld zwischen handgemachtem Post-Punk und elektronischen Verwirrspielen ihr eigenes Nest gebaut hat: ein ziemlich beeindruckendes. Die Klarheit ultratighter TRANS AM-Riffs wechselt mit hirngewichsten FRANK ZAPPA läufen, SKELETON KEY-Percussion-Mächte mit poppigen Ohrwurmmelodien. Damit den KernmitgliederInnen noch zusätzliche Sphären offen stehen, lassen sie immer wieder von GastmusikerInnen (wie z.B. Gustav oder auch Dieb13) neue Tricks ins Showprogramm einbringen.

Marta
Als Marta haben sich zwei Vollblutmusiker gefunden, die bei ihren eigentlichen Projekten (VIECH bzw. Stereoface/Polkov) zartere Saiten aufziehen und hier die brachialen, archetypen Formen des Rock’n’Rolls ausloten. Dabei beschreiten sie jedoch trotz der klassisch-minimalistischen Stromgitarre-Schlagzeug-Besetzung keine ausgetrampelten Pfade und bedienen sich auch sonst keinerlei Plattidüden: Ungeachtet der rohen, energetischen Wildheit ist Martas Garagenrock ungemein sentimental und wird von einer seemännischen Schwermut getragen. Ganz so, als würden Songs von Joe Cocker, The Black Keys und Beirut gleichzeitig abgespielt werden. (Matthäus Bär)

The Maybe Men
„The Maybe Men sind eine Band in Bewegung. Gegründet als Ein-Mann-Kassettenprojekt von Kreisky-Bassist Gregor Tischberger haben sich die Mitglieder in den letzten paar Jahren vervielfacht. Die Band besteht mittlerweile aus Markus Reiter (Destroyed but not Defeated), Wolfram Leitner (M185), Ralph Wakolbinger (Aber das Leben lebt) und Stephen Mathewson (Künstler, Gehirn der Brainmanagerz und ehedem Mitstreiter von Lou Barlow). Bei der Liveumsetzung ihrer Songs sehen sie deren gepresste Vorlagen eher als vage Vorgaben. Es darf durchaus etwas passieren. Improvisation – besser: Instant Composing – zum Beispiel. Was dann gespielt wird, entscheidet der Moment. Dabei bewegen sich die Maybe Men auf der spannenderen Seite von Drone, Kraut, Geräusch und, uh, Jazz.“

Louis Romégoux
In Sheffield, dem zu Hause der Arctic Monkeys, Pulp, Richard Hawley, Joe Cocker – um nur ein paar zu nennen, ist er – LOUIS ROMÉGOUX – als beste Stimme der Stadt bekannt. Nicht nur seine Stimme, sondern auch sein feinfühliger, aber auch brutal leidenschaftlicher, Gitarrenstil entfachte schon in einigen Musikjournalisten die Erinnerung an den großen Jeff Buckley, im positivsten aller Sinne. Romegoux, 26 Jahre alt und mit über 12 Jahren Bühnen- und Tourerfahrung in Grossbritannien, Italien, Österreich und Frankreich, spielt seine eigenen, selbstverfassten Songs. Halb-Franzose, Halb-Brite und seit September 2012 in der Südsteiermark. Er ist ein Folk-Singer in der langen britischen Tradition. Romégoux singt über verlorene Liebe, Schiffbrüchige, über die heutige Politik und viel, viel mehr. Als Solo Musiker in England hat er Konzerte mit prominenten Musikern wie John Smith und Denis Jones (Tour), Slow Club, Ed Prosek, Teddy Thompson, Jon Gomm, Joe Banfi, Liz Green und InMe gespielt. Im Mai 2013 veröffentlichte er seine neue EP ‚Letters‘. Diese wurde im legendären 2Fly Studios in Sheffield aufgenommen.

N’Toko
N’toko, Gewinner zahlreicher freestyle competitions, repräsentiert die alternative, intelligente Seite des Hip-Hops. Ist er damit schon eine Ausnahme, schreckt er auch nicht vor Zusammenarbeiten mit Musikerinnen aller möglicher Sparten zurück. Bei seinen Live-Performances beeindruckt er mit einzigartiger Technik und Leidenschaft. Sein aktuelles Album “Mind Business” erschien am japanischen Label “Call and Response”.

Vitruv
Musik ist heutzutage oftmals nicht mehr als eine computerkreierte und digital geschönte Täuschung. Kurzlebige Austauschbarkeit und programmierte Sounds, Handarbeit ist nicht mehr gefragt, sondern schnelles Geld für noch schnelleres Vergessen. Musik kann aber mehr sein, und genau das beweisen die Musiker von VITRUV: Eine unverwechselbare Leadstimme, vielfältige Sounds und Texte die unser Kopfkino anregen. Die Lieder von VITRUV erzählen Geschichten von Gedanken und Gefühlen aus dem wahren Leben. Die Musik ist dabei realistisch und natürlich, wie das Leben selbst. Wer das Können besitzt, muss sich nicht hinter aufwändiger Technik verstecken. Mitten in der Stadt, in deinem Wohnzimmer oder auf einer Festivalbühne. Es ist ganz egal, wohin du diese Musiker stellst: Sie werden dich mit ihrer Musik begeistern und auf der Reise durch dein Leben begleiten, wie der Soundtrack zu deinem Leben.

Fragments of an Empire
fragments of an empire wenden sich deutlich von den Konventionen der Radiotauglichkeit ab. Die Kompositionen zeichnen sich nicht nur durch ihre Länge aus, sondern vielmehr durch die spannenden und dicht gewebten Klangarchitekturen. Eine bis ins Detail durchkomponierte Symbiose aus treibenden Rhythmen und schwebenden Melodien wird oft wütenden Gitarren gegenübergestellt. Sanftes Glockenspiel verbindet sich mit wummernden Bässen, klärendes Piano verhallt im Echo eines Gitarrenriffs. Die Musik bebt aus sich selbst heraus: dunkel, tragisch und elegisch, manchmal verspielt, aber niemals ohne Hoffnung.